Aktuelle Beiträge

Hallo Torsten :-)
Das mit den Geschenken möchte ich jetzt nicht...
schlafmuetze - 20. Jul, 21:04
Anstrengend
Tja, wenn man von der Oma Geld oder Geschenke zu erwarten...
Torsten (Gast) - 18. Jul, 15:03
Hallo Kerstin :-)
Ja, kann man sagen. Aber Schwamm drüber. Nachher...
schlafmuetze - 16. Jul, 22:27
Hallo Frieda :-)
Ich freue mich auch schon auf den zweiten Fratz :-) Ich...
schlafmuetze - 16. Jul, 22:25
Hallo Kerstin :-)
Ja, das muss man gut überlegen, wie es langfristig...
schlafmuetze - 16. Jul, 22:18

Samstag, 8. Juli 2017

Oma ..

Nichtsahnend betreten wir das Zimmer meiner Schwiegermutter, da fährt uns der Schreck in die Glieder: Sie liegt bäuchlings auf dem Fußboden vor ihrem Bett, mit dem Kopf in einer großen Blutlache.
Nach einer halbsekündlichen Schockstarre eilen wir schnell zu ihr, stellen fest, das sie bei Bewußtsein ist und atmen erst einmal auf. Mein Schätzelchen ruft den Krankenwagen, während ich vorsichtig ihren Kopf etwas anhebe, um festzustellen, wo sie verletzt ist.
Schätzelchens Sohni, den wir schnell herbeirufen, besorgt eine Schüssel mit Wasser und einen Waschlappen.
Nachdem ich sie abgewaschen habe sehen wir, dass die Kopfwunde zum Glück relativ klein ist. Beim Sturz aus dem Bett ist sie ganz unglücklich auf die Feststellbremse vom Rad gefallen.
Ihre Sprachlosigkeit wirkt sich in solchen Momenten natürlich sehr negativ aus. Um Hilfe rufen kann oder tut sie nicht (sie könnte durchaus einige Wörter sagen, aber ist wohl nicht mehr in der Lage, bewußt zu rufen). Grundsätzlich bleibt sie auch genau da liegen, wo sie stürzt. Weder versucht sie aufzustehen, noch ihre Position zu verändern.
Alles nicht hilfreich.
Wir lagern sie vorsichtig auf dem Rücken, Oberkörper hoch.
Wer, wie wir, auf dem Land wohnt, weiß: 15 Min. muß man immer einplanen, bis der Rettungswagen da ist.

Sie kommt ins Krankenhaus und am nächsten Tag steht fest: außer Platzwunde und blaue Flecken ist nichts passiert. Da sie auch eine fette Bronchitis hat, bleibt sie einige Tage dort, um diese mitzubehandeln.
Die Ärztin bittet uns zum Gespräch und stellt Fragen wie: "Wenn sich ihr Zustand heute Nacht sehr verschlechtert, welche Maßnahmen sollen wir anwenden?"
Nach dem ersten Schreck und der Erklärung der Ärztin, man könne lieber jetzt darüber sprechen, als in der Nacht um 3 Uhr unvorbereitet solche Entscheidungen treffen zu müssen, überlegen wir gemeinsam, was zu tun oder zu lassen ist.

Wir fahren jeden Tag zu ihr. Die gleichaltrige Bettnachbarin ist beeindruckt, auch davon, dass Schwiegermutter nicht in einem Heim lebt und wir sie so schnell, wie möglich, wieder mitnehmen wollen.
Nach 4 Tagen ist es soweit.
In unserer Whatsapp-Familien-Gruppe teile ich ab dem Unfall zeitnah alle Neuigkeiten mit. Niemand kommt Oma im Krankenhaus oder danach zu Hause besuchen. Immerhin hat sie 4 Kinder mit Ehepartner ... EnkelInnen und Urenkel.
Nach einer Woche fragt unsere Nichte:"Wie geht es Oma?"
Ich: "Oma bedankt sich ganz herzlich bei ihrer Familie für die vielen Besuche."
Da war erst mal Funkstille. Erst eine Woche später schickte mal wieder jemand ein Foto aus dem Urlaub.

Eigentlich ist die Familie nett, ich mag sie alle. Aber dieses Verhalten kann ich nicht verstehen. Und die Ausrede: "Oma merkt das doch sowieso nicht." ist wirklich nur eine Ausrede und Unsinn.
Am liebsten hätte ich geantwortet: "Dann braucht ja später auch niemand zur Beerdigung kommen, das merkt sie nämlich wirklich nicht." Aber Schätzelchen möchte keinen Streit.

Fast wäre unser Urlaub wegen dem Unfall ins Wasser gefallen, aber sie erholte sich doch soweit, dass wir ohne irgendwelche Befürchtungen fahren konnten.
152 mal mitgeschlummert

Mittwoch, 5. Juli 2017

Taufe und ... :-)

Vor kurzem wurde unser neues Familienmitglied getauft.
Von feierlich keine Spur. Bis auf Eltern und Paten konnte niemand die eigentliche Taufe sehen, geschweige denn etwas verstehen.
Es waren 4 Täuflinge mit den Familien da. Ganz offensichtlich hat der Pfarrer versäumt, mit den Familien zu besprechen, wieviele Personen zur Taufe kommen würden.
So mußten an die 80 bis 100 Personen im engen Eingangsbereich warten, aus welchem der Pfarrer die Täuflinge abholen wollte. Ich sehe durchaus die Geste dahinter, aber kaum jemand konnte das Abholen mitbekommen, als es soweit war. Es gab keine Begrüßung der Familien, kein sich sammeln oder eine kurze Einführung in den Ablauf.
Gar nichts. Plötzlich war der Pfarrer da und begann schon mit dem Segnen der Kinder. Dann spulte er sein Programm herunter und wir Familien waren gar nicht beteiligt. Wir haben fast eine dreiviertel Std. gestanden und zu guter Letzt kippte auch jemand aus einer anderen Familie um, kaum das der Pfarrer den Altarraum verlassen hatte. Zum Glück ist der Dame nichts passiert.
Noch nie war ich bei einer so chaotischen Taufe dabei.
Die jungen Eltern sagten hinterher, nach der "Besprechung" zwei Tage vorher, hätten sie schon so etwas ähnliches erwartet.

Die anschließende Feier fand dann ganz leger mit einem Grillnachmittag statt. 35 Gäste, da gab es einiges zu tun. Zum Glück blieb mir auch noch Zeit ein bisschen mit dem kleinen Schatz zu spielen. So konnte ich dann schnell feststellen, dass er schon zwei Zähne hat ... aua :-) !
Irgendwann am Nachmittag saß ich auch zwischen den beiden Brüdern meines verstorbenen Mannes. Sie alberten mit dem Kleinen auf meinem Schoß herum und ich spürte mit einem mal eine starke Verbundenheit zu ihnen, wie sie da so mit dem Enkel ihres Bruders spielten. Es war ein seltsamer Moment in dem auch er mir wieder ganz nah war.

Als besondere Überraschung für alle Gäste gaben die jungen Eltern dann bekannt, das schon ein Geschwisterchen für den kleinen Zwerg unterwegs ist :-) Wir werden also ein weiteres Mal Großeltern.
Juchhu !
Zum Glück ist an unserem Schaukelgerüst Platz für zwei Schaukeln. ;-)
141 mal mitgeschlummert

Montag, 1. Mai 2017

Nichts hören, nichts sehen, nicht sprechen ... ? Drei von Sinnen

Vor kurzem habe ich bei uns im Kino einen interessanten Film gesehen: Drei von Sinnen.
Der Film ist eine Dokumentation über den gemeinsamen Urlaub dreier Freunde. Zwei der jungen Männer waren im Kino anwesend und nach dem Film konnten wir ihnen Fragen stellen.
Die Idee? Die drei sind zusammen drei Wochen auf Wanderschaft gegangen. Sie wollten die französische Atlantikküste erreichen. Jedem wurde für eine Woche einer der drei Sinne genommen. Mund zugeklebt, Augen zugeklebt, Ohren "dicht" gemacht. Nach einer Woche wurde getauscht, so das letztlich jeder einmal mit einem anderen Verzicht an der Reihe war.
Die drei wurden von einem Filmteam begleitet, so konnten die Verwandten und Freunde ... und letztlich wir Kinobesucher ... das Experiment im nachhinein begleiten.
Interessant, wie die drei mit dieser Situation umgingen. Sie wanderten (fuhren auch mal Bahn oder Bus) und waren dadurch alle irgendwie von einander abhängig und auf gegenseitige Hilfe angewiesen.
Wie sehr, stellt man sich erst einmal nicht so vor.
Solltet ihr mal Gelegenheit haben, diesen Film anzusehen, dann macht das. Ich denke immer noch mal darüber nach, so hat er mich beeindruckt.
1183 mal mitgeschlummert

Sonntag, 5. März 2017

Whats app Chat ... :-D

Vor kurzem fand ich auf dem Bahnhof vergessene Schulsachen.
Ich schrieb dazu eine Nachricht und hängte sie dort auf:
Gegenstand gefunden. Nachzufragen unter ... *meine Handynummer*.
Am nächsten Tag kam eine Nachricht:

Unbek.: Hallo, um welchen Gegenstand handelt es sich? Vielleicht um ein Handy? Hab meins gestern verloren. Hab den Zettel am Bahnhof gesehen. Gruß Florian
Ich: Nein, tut mir leid, ist nicht dein Handy. Ich hoffe, jemand gibt das ab. Versuche es mal im Fundbüro. Viel Erfolg! Gruß "Schlafmütze".(mein Vorname)
Unbk.: Danke. Schöner Name. :-)
Ich: :-)
Unbk. Darf ich fragen, wie alt Sie sind?
Ich: Zu alt, aber wer nicht alt werden will, muß jung sterben. ;-)
Unbk.: Hmmm ... *nachdenksmilie*
Unbk.: Vom Profilbild her würde ich auf 18 J. tippen.
(Profilbild zeigt mich als Punk im Karneval)
Ich: Gar nicht schlecht getippt. Da war ich ungefähr 20 .
Aber das Photo ist über 35 J. alt.

Unbk.: Oh .. *Augenaufreißsmilie*
Ich: Genau *Sonnenbrillensmilie *

Florian hat sich nicht mehr gemeldet... ;-)
1473 mal mitgeschlummert

Sonntag, 26. Februar 2017

Man ey ..

... schon wieder huste ich mir die Lunge aus dem Hals.
Wie kann das sein? Überall in den Firmen Kranke ... meine Kollegin hats auch schon erwischt. Da sie ein Baby erwartet und somit keine Medikamente nehmen kann, ist sie gleich zu Hause geblieben, wo ihr ebenfalls kranker Mann auf sie wartet.
Krankschreiben lasse ich mich nicht, irgendwer muß ja arbeiten. In einem kleinen Betrieb ist das echt schwierig.
Unter diesen Umständen besuchen wir auch nicht die junge Familie ... die können "die Pest" auch nicht gebrauchen.

Vor einigen Tagen hat mich meine
frühere Freundin in einem Markt angesprochen.
Ich hatte sie dort auch gesehen, und während ich mich noch ärgerte, sie wieder nicht gegrüßt zu haben, wartete sie schon hinter der Kasse auf mich.
Ihr war die Anspannung anzumerken ... und mir vielleicht auch. Nach ein bisschen Small Talk über Enkelkinder verabredeten wir uns zum Kaffee bei ihr.
Einen Tag vor dem Termin trafen wir uns zufällig, reden auch da kurz miteinander.
Am Tag X freute sie sich, das ich gekommen war und erzählte von ihrer Befürchtung, ich wolle sie vielleicht nur besuchen, um sie "zusammenzusch**ßen". Aber nach dem zufälligen Treffen am Tag vorher, hatte sie die Befürchtung nicht mehr.
Als ob das je meine Art gewesen ist. Wie kommt sie nur darauf? Hat sie alles Vergangene, was wir zusammen erlebt haben, vergessen? 20 Jahre?
Wir schauten Fotos an, erzählten uns gegenseitig von den vergangenen 17 Jahren.
Als ich das Thema aller Themen ansprach, blockte sie gleich ab. Kein Wort darüber, sie will keine Grübeleien darüber mehr. Es ging ihr damals richtig schlecht und sie hatte einen Zusammenbruch. Nachdem sie mit ihrem Mann eine Therapie gemacht und sich mit ihm ausgesöhnt hatte, ist das für sie erledigt.
Ihr Wunsch ist ein normaler Umgang miteinander, kein "einschleimen in unseren Freundeskreis"
(hat sie wortwörtlich so genannt), sondern einfach ein Abhaken dieser Geschichte.
Mir gingen in den letzten Tagen viele Gedanken durch den Kopf, auch der, das ich nie die Chance hatte, meine Sicht der Dinge zu schildern .
Aber ich bin zu dem Schluß gekommen, das es jetzt gut ist. Es macht keinen Sinn, alles noch mal aufzuwärmen.
Wir werden sicher keine Freundinnen
(Freundin ist ein besonderer Titel, die höchste Wertschätzung einer Person) mehr, aber ein normaler Umgang miteinander ist auf jeden Fall möglich.
434 mal mitgeschlummert

Dienstag, 14. Februar 2017

Oma ... :-)

Nun bin ich also eine Oma ! Großmutter ! Huuh ... !
Dutt und Kittelschürze warten schon .... :-)

Ich empfinde eine ähnliche ... Dankbarkeit (?) ... Liebe (?) ... für dieses kleine Wesen, wie damals, als meine Kinder geboren wurden.

Am vergangenen Donnerstag kam der kleine Mann auf die Welt. 4100g, 54 cm. Ein süüüßer, kleiner Kerl. Zierlich wäre die falsche Beschreibung. :-)
Wir sind ganz hingerissen von dem Schnuckel.
Er hat einen schönen Vornamen bekommen und als zweiten Namen, den Vornamen seines Opas. Darüber freue ich mich sehr und mein Mann da oben auf seiner Wolke sicherlich auch.
Leider mußte der kleine Mops schon am Tag nach der Geburt in eine Kinderklinik, weil er das, schon grüne, Fruchtwasser geschluckt hatte.
Aber auch das ist überstanden und Morgen geht es für Mutter, Kind und auch den Vater (der jeden Tag von morgens bis abends bei seiner kleinen Familie war) nach Hause.

Mein Sohn beeindruckt mich. War er nicht gerade noch selber das Kind?
Plötzlich redet er so erwachsen daher, hat klare Vorstellungen von seiner Aufgabe, ist ganz offensichtlich bereit dafür ... !
Ich merke, dass er sich auf das Vater sein ganz anders vorbereitet hat, als wir damals auf das Elternsein. Sein Vater war bei seiner Geburt exakt 10 Jahre jünger.
Wir waren unbekümmerter, aber auch unwissender.
Wir sind guter Dinge, was die Zukunft der kleinen Familie betrifft.
Auch, weil die Schwiegertochter in einer liebevollen Familie aufgewachsen ist, wo man sich um den anderen kümmert.
Von beiden Seiten Unterstützung, wenn es nötig sein sollte.
Ein gutes Fundament.
466 mal mitgeschlummert

Sonntag, 5. Februar 2017

Sicherheitscheck :-)

Die Tochter war zu Besuch, im Schlepptau eine Freundin mit ihrem einjährigen Sohn.
Nach dem Abendbrot entschlossen sich die jungen Leute zum Spieleabend, die Jungs schlossen sich an.
Der Kleine wurde nebenher gefüttert, gewickelt, genoß das Wandern von einem Schoß zum andern und war quitschfidel.
Ich bot eine Decke an, damit er darauf spielen konnte, aber die Mutter meinte, der würde nicht eine Minute ruhig da sitzen.
Der für das Enkelkind gekaufte Bobbycar fiel mir ein. Ich holte ihn, nahm den Lütten und dann sind wir durchs Haus gepest (dabei fiel mir gleich die Omawerbung mit der gelben Salbe aus der Apotheke ein :-) ). Seine Scheu vor uns - für ihn völlig fremde Personen - legte er schneller ab, als wir piep sagen konnten.
So kam er also zu uns ins Wohnzimmer. Dort unternahm er dann einen Sicherheitscheck der besonderen Art und uns wurde sehr schnell klar, dass wir noch ziemlich viel umräumen oder sichern müssen, bevor unser Enkelkind krabbeln kann.
Irgendwie hatte ich vergessen, wo solche kleinen Zwerge überall drankommen. Aber vielleicht war unsere Wohnung damals auch kindersicher eingerichtet. Ich habe es vergessen ... ;-)
560 mal mitgeschlummert

Mittwoch, 1. Februar 2017

Warten ... warten ... warten ...

Aktuell warten wir hier auf einen neuen Erdenbürger.
Der Termin ist verstrichen, die Startposition ist eingenommen, doch Schwiegertochter meint, bei der Kälte draußen mag es sein warmes Nest noch nicht verlassen.
Das Wetter ist also schuld *grumpfel*.
Ich kann es ja verstehen. Mir geht es morgens auch immer so.
Also schau ich derweil schon mal nach Strampler ... :-)
586 mal mitgeschlummert

Herzlich Willkommen

Mensch an meiner Tür, du mußt nicht lachen, wenn du eintrittst. Du mußt auch keiner sein den alle mögen und der sein Leben sicher meistern wird. Mensch an meiner Tür, was ich mir von dir wünsche: Laß deine Masken draußen, schmink deine Rollen ab die du herumschleppst. Mensch an meiner Tür, hab´keine Angst anzuklopfen. Es gibt hier nichts, was du beweisen müßtest.

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