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schlafmuetze - 22. Okt, 21:50

Will ich das .... ?

Vor über 17 Jahren starb mein erster Mann an Krebs.
Nur ca. 4 Monate später machte sein Kumpel mir sehr deutlich, dass er gerne den Witwentröster spielen wollte (da er mich angeblich schon seit Jahren liebte).

An dieser Stelle könnte ich einige Erlebnisse erzählen. Männer (immer verheiratet) scheinen ja zu denken, man habe es jetzt "nötig" und überschlagen sich mit Angeboten. Einfach widerlich. Aber das führt hier jetzt zu weit.

Natürlich - er war verheiratet und seine Frau M. zählte zu meinen besten Freundinnen.
In solchen Fällen hat man die Wahl zwischen Pest und Cholera. Entweder: Man erzählt es der Ehefrau, die einem daraufhin wütend die Freundschaft kündigt, weil sie solche Lügen über ihren Gatten nicht glaubt (und vielleicht auch die Angst mit reinspielt, dass die Witwe ihr jetzt den Mann ausspannen würde?). Oder: Man erzählt es nicht, es kommt zufällig später raus und die wütende Freundin kündigt einem die Freundschaft, weil ihr Gatte als Entschuldigung behauptet, er wäre schon über Jahre von der Betreffenden "angemacht" worden.
In meinem Fall war es die zweite Variante. 20 Jahre Freundschaft dahin.
Obwohl alle wussten, das der Typ alles angräbt, was nicht bei drei auf dem Baum ist und es auch nicht nur beim anbaggern beläßt, mochte seine Frau mir nicht glauben. Schon klar, Selbstschutz. Frauen machen sowas. Aber für mich war es ... unfassbar.
M. hat den Kontakt nicht nur zu mir abgebrochen, sondern zu unserem ganzen, gemeinsamen Freundeskreis.
Es hat Jahre gebraucht, bis ich das verdaut hatte. Und wenn mir die Beiden irgendwo entgegen kamen (was mir lange Zeit auch immer auf den Magen schlug), bin ich denen (und sie mir) grußlos aus dem Weg gegangen.
Vor über 3 Jahren ist der Typ gestorben.
Gestern war mal wieder eines unserer monatlichen Freundinnentreffen und Freundin B. erzählte, das sie M. (mit Sohn, Schwiegertochter und Enkelkinder) getroffen habe. Und M. hätte ihr gesagt, das sie uns frühere Freundinnen im neuen Jahr alle einladen möchte.
Auch mich ... !

Ich weiß gar nicht, ob ich das will.
817 mal mitgeschlummert
GEF (Gast) - 13. Dez, 19:53

endlich!

Hallo liebe Schlafmütze,

endlich bist du wieder da, ich hab dich vermisst und mir schon Sorgen gemacht.

Manchmal ist es wirklich verhext, man kann nichts dafür, hat die Klappe gehalten und wird doch als die Schuldige dargestellt. Das ist mega-ungerecht.

Und natürlich willst du das. Stell dir mal vor, alle anderen sind eingeladen und du nicht, das wäre doch auch blöd. Gib ihr eine Chance - auch wenn du nach dem Treffen vielleicht, eventuell, unter Umständen doch anders entscheidest. Aber wenn du es nicht versuchst, dann kommt dir irgendwann der Gedanke: Hätte es anders sein können?

Es ist zwar leicht von meinem Sofa aus so was zu sagen, denn ich kann ja von draußen drauf schauen. Aber ich bin dafür das positiv sehen zu wollen. Vielleicht tut es ihr ja auch Leid?

Ich bin froh, wieder von dir zu lesen.

Frieda

schlafmuetze - 13. Dez, 20:43

Hui ... :) .. schon ein Kommentar .. Hallo Frieda, du bist ja schnell ...

Verhext ... naja.
Die Situation war in erster Linie verletzend.
Wir Frauen kannten uns seit meinem 20. Lebensjahr, M. war sogar meine Patin, als ich zum Katholischen konvertierte.
Ehebruch kam und kommt für mich niemals in Frage. Wer mich so lange kennt, muß das wissen und weiß das auch. Dazu kam, das der Zeitpunkt der ungünstigste in meinem Leben war.
Ich war gerade dabei, irgendwie den Gedanken zuzulassen, das mein lieber Mann, mit dem ich 20 Jahre verheiratet war, nicht mehr da ist. Dafür brauchte ich ziemlich lange.

Durch sein dämliches Verhalten hat der Mann von M. mich sogar dazu gebracht, erst einmal heimlich durchs Fenster zu linsen, wer da vor der Tür steht, wenns klingelte. Stand "Er" da alleine, habe ich nicht mehr geöffnet.
Und als M. das dann zufällig erfuhr (sie hat es mehr oder weniger erraten), war Feierabend. Das ich mich rechtfertigen musste, war das letzte.
Ich habe allerdings über die ganzen Jahre immer losen Kontakt zu ihrem ältesten Sohn und seiner Frau gehalten, die waren auch Gäste auf Schätzelchens und meiner Hochzeit.
Das Thema war aber immer ein Tabuthema.

Ich habe durchaus verstanden, warum sie das gemacht hat. Sie wollte ihre Familie schützen, und obwohl sie sich kurz vorher von ihrem Mann (vorübergehend) getrennt hatte, wollte sie ihm glauben ... und auch, dass er zurück kommt.
Wir alle denken, dass sie ihm hörig war.
Man hätte das alles aber auch anders lösen können, ohne die Freundin über die Klinge springen zu lassen.

Ich denke einerseits auch ... nach sovielen Jahren ... dann ist endlich Frieden und Ruhe. Aber andererseits ist die Kerbe, die sie damals geschlagen hat, sehr tief. Ich weiß, dass ich ihr niemals mehr vertrauen kann. Lohnt dann ein neuer Anfang überhaupt?
Liebe Grüße :-)
Lo - 13. Dez, 23:47

Ich würde es als Chance sehen, die Welt geradezurücken, und der Einladung folgen. Du kannst nichts verlieren.
Nur gewinnen.
schlafmuetze - 14. Dez, 19:37

Hallo Lo :-)

Ja, die Welt geraderücken. Das ist vielleicht der richtige Ansatz.
Grüßli :-)
Herr B. - 14. Dez, 07:55

Zuerst: Schön, mal wieder von Dir zu lesen. :)

Wenn ich es richtig lese, ist es rund 17 Jahre her. Vielleicht ist genug Gras über die Geschichte gewachsen, sodass man einer eigentlich guten und langjährigen Freundschaft eine zweite Chance geben kann. Was meinst Du?

Liebe Grüsse!

schlafmuetze - 14. Dez, 19:49

Hallo Herr B. :-)

Unserer Freundschaft eine zweite Chance einräumen, das kann ich gar nicht. Schon aus reinem Selbstschutz. Zu sehr hat es mich damals getroffen, was da passierte.
Aber ihr auf einer anderern Ebene begegnen zu können ist eigentlich schon wünschenswert. Nicht mehr wegschauen, mal nach den Kindern fragen oder den Enkelkindern. Einen normalen Umgang pflegen. Lo hat Recht, ich kann nur gewinnen.
Dir auch liebe Grüße, ich werde mich bessern ;-)

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